Wohnungsbaugenossenschaften
im Wandel

Nicht nur in Berlin, sondern im gesamten Bundesgebiet, unterliegen Wohnungsbau­genossenschaften derzeit einem rapiden Wandel. Dies ist an vielen Stellen sichtbar. So werden die Genossen z.B. oft als Mieter bezeichnet und auch so behandelt. Neue Mitglieder können mit dem Begriff und Wesen Genossenschaft in der Regel wenig anfangen und fühlen sich folglich mehr als Mieter anstatt als Genosse oder Baugenosse. Das hat zur Folge, dass Demokratie, Mitbestimmung und Solidarität auf der Strecke bleiben und in den Genossenschaften entweder gar nicht mehr oder nur sehr begrenzt gelebt werden.

Bei Neuvermietung liegen die Nutzungsentgelte im Bereich der Obergrenze des Mietspiegels. Die Nutzungsentgelte der langjährigen Mitglieder werden peu à peu den Mieten des Mietspiegels angepasst. In der Vergangenheit waren Genossenschaften jedoch stets ein Garant für moderate „Mieten”!

Kurzum: Genossenschaften unterscheiden sich kaum noch von herkömmlichen Vermietern. Die Webseite anders wohnen in genossenschaften .de möchte diesem Wandel entgegen wirken und auf die Potentiale und Chancen insbesondere von Wohnungsbaugenossen­schaften aufmerksam machen, mit dem Ziel, dass sich jede Genossenschaft von unten nach oben aufbaut.

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